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a3sell-u-sukker Offline

Tägääza mod


Beiträge: 3.388

05.05.2005 17:40
Horror-Droge Methamphetamin Antworten

Horror-Droge Methamphetamin – eine Süchtige berichtet
Ich war nahe dran, ein Zombie zu sein


Augen, aus denen jeder Glanz erloschen ist. Im Gesicht tiefe Falten, unzählige Platz- und Schürfwunden.

Die Frau auf dem Foto oben links heißt Theresa Baxter und ist 42 – doch die Horror-Droge Methamphetamin hat sie zu einer verwahrlosten Alten gemacht. Ohne Lebensmut, am Rande des Wahnsinns.

Nur drei Jahre und fünf Monate früher war sie eine junge Frau mit einem offenen, freundlichen Gesicht, hübsch und attraktiv (Foto oben rechts).


Die Bilder stammen von Bret King (39), Vize-Chef im Bezirksgefängnis von Multnomah (US-Bundesstaat Oregon), wo Theresa Baxter wegen Drogenbesitzes einsitzt. Sie gehören zu seiner Sammlung „The Faces of Meth“ („Die Meth-Gesichter“) – Bilder von Männern und Frauen, gezeichnet von der Droge.


Mit den Vorher-nachher-Fotos will Bret King abschrecken, aufklären. Er zeigt sie Schülern und Jugendlichen, die sich beim Abtanzen in den Clubs mit Drogen wie „Meth“ vollpumpen, um länger durchzuhalten. Um besser drauf zu sein.

Oregon, ein Staat im äußersten Nordwesten der USA, hat pro Einwohner mehr „Meth“-Abhängige als andere US-Staaten und auch mehr Drogentote. 78 waren es im Jahr 2003, 20 Prozent mehr als im Jahr davor – und 56 Prozent mehr als 2001.


Killer Methamphetamin, 20mal stärker als Ecstasy.


Bret King will jungen Leuten zeigen, wie gefährlich das Zeug wirklich ist. Und was es mit Menschen macht. Menschen wie Theresa.


Ausgemergelt, das Haar nur noch strähnig-dünn, um 40 Kilo abgemagert, so trat sie ihre Haftstrafe an.


Sie hatte kaum gegessen – weil ihr Denken nur um die Droge und den nächsten Trip kreiste. Wenn sie „high“ war, konnte sie keine Berührung ertragen – noch nicht einmal das Wasser in der Dusche.

Dafür kämpfte sie in ihrer Zelle mit Dämonen, schrie laut, zitterte am ganzen Körper.


„Meth“ wird geraucht, geschnupft, gespritzt oder geschluckt – und schickt den Körper auf einen Mega-Trip, der Stunden dauern kann. Das Herz rast, Blutdruck und Atemfrequenz steigen, ebenso wie der Ausstoß von Dopamin. Folge: Euphorie und das Gefühl unbändiger Energie.


Doch die Sucht kommt schnell – und damit der Verfall des Körpers. Mund und Augen trocknen aus, Süchtige verlieren ihre Zähne.

Je nach Dosis schießt die Körpertemperatur in die Höhe – auf bis zu 42 Grad.


Wie im Fieberwahn drehen die Süchtigen durch. Es gab Fälle, in denen sie sich von Brücken gestürzt haben oder aus Fenstern, vor Autos gelaufen sind, Crashs gebaut – oder Schlägereien angezettelt haben.


In Kliniken werden die Süchtigen regelrecht „runtergekühlt“: „In den Notaufnahmen gibt es immer häufiger sogenannte Eis-Betten“, sagt der Arzt Richard Rawson. Die Überhitzung sei Todesursache Nr. 1 unter den Drogenkonsumenten.


Fünf Jahre lang war Theresa Baxter auf „Meth“ und sagt, bis auf den Tod habe sie alles gesehen. „Ich kann mich noch immer nicht im Spiegel ansehen.“


Sie hat gleich zugestimmt, als Bret King ihre Fotos für sein Anti-Drogen-Projekt nutzen wollte. Damit andere junge Leute nicht in die Hölle geraten, die sie erlebt hat...

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