Donauinsel
Fest ohne Grenzen?
Während auf der Insel das große Putzen im Gange ist, ziehen die Organisatoren des 22. Donauinselfestes Bilanz. Mit fast drei Millionen Besuchern gab es enormen Andrang aber keine gröberen Vorkommnisse, freut sich Harry Kopietz (SPÖ) über das friedliche Fest.
Ob ein Limit erreicht sei, kann der "Vater" des größten Open Air-Festes in Europa nicht sagen: "Die Donauinsel verträgt viele Menschen. Vielleicht kommen nächstes Jahr noch mehr". Es gehe aber nicht um Zahlen. Wichtig sei, dass sich die Besucher wohl fühlen, sich zum Nulltarif unterhalten und das finden, was sie suchen. Inhaltlich habe man die Grenze sicher noch nicht erreicht.
Surfen bis zum nächsten Jahr
Im Internet lebt die Party weiter. Die Besucher können sich heuer erstmals auch nach den Festtagen auf der virtuellen Insel treffen. Und das bis zum Donauinselfest 2006. Auf der Festival-Homepage können Fotos und Meinungen ausgetauscht werden.
Auch Lob und Beschwerden haben Platz. Kopietz: "Wahrscheinlich wird es Kritik geben. Wir nehmen sie ernst, damit wir das Fest weiterentwickeln." Das gesamte Interview können sie als WebTV-Beitrag ansehen.
souly 