In Antwort auf: Nur Frauen weinen, da sie sich nur selten selbst verteidigen können, aber die Männer müssen normalerweise die Frauen verteidigen
Zwei Aussagen in diesem Satz sind bitter für mich:
"Nur Frauen weinen"
Ich weiß, eine Menge Jungs sind, leider, so erzogen...Ich möchte aus der Haut fahren, wenn ich eine Mutter zu ihrem, manchmal 4-5 jährigen Jungen, der gerade mit dem Fahrrad gestürzt ist sagt: " Jungs heulen nicht....". Weinen ist etwas, was Allah (s.w.t.) uns gegeben hat, um Gefühle zu verarbeiten, als Ventil für Schmerz. Wer Menschen lehrt, dass es falsch ist, Schmerz zu zeigen, der erzieht gefühllose Monster, unfähig, die Gefühle seiner Mitmenschen zu achten und zu respektieren, weil er seine eigenen nicht respektieren kann.
Hier etwas, dass dich schon zum Nachdenken bringen sollte...
In Antwort auf: Als dem Propheten die Kunde davon (vom Tod seines Sohnes Ibrahim, d.A.) überbracht wurde, nahm er die Hand von Abdur Rahman Ibn Auf und stützte sich wegen der Heftigkeit seines Schmerzes auf ihn, bis sie zu der Palme in der Umgebung der Anhöhe kamen, wo sich heute der Brunnen befindet. Dort fand er Ibrahim sterbend im Schoß seiner Mutter. Da nahm er ihn und legte ihn bewegten Herzens und mit zitternder Hand in seinen Schoß. Trauer ergriff sein Herz, und der Schmerz zeigte sich in seinen Gesichtszügen. Er sagte:"0h Ibrahim, wir vermögen nichts für dich gegen den Willen Allahs zu tun." Dann schwieg er und weinte. Der Junge lag im Sterben. Seine Mutter und deren Schwester schrien, ohne daß der Gesandte sie daran hinderte. Als Ibrahim ein regungs- und lebloser Körper war und durch seinen Tod die Hoffnung erlosch, die eine Zeitlang die Seele des Propheten erobert hatte, weinte Muhammad noch mehr. Er sagte: "0 Ibrahim, wäre es nicht eine wahre Sache und ein aufrichtiges Versprechen, daß die letzten von uns sich den ersten von uns anschließen, würden wir noch mehr um dich trauern." Nachdem er eine Weile geschwiegen hatte, sagte er: "Das Auge weint, und das Herz ist traurig. Doch sagen wir nur, was unserem Herrn gefällt; o Ibrahim, wir trauern um dich."
Die Muslime sahen Muhammads Trauer. Die Weisen von ihnen versuchten, ihn davon abzubringen und erinnerten ihn, daß er sie verboten habe. Da entgegnete er: "Nicht die Trauer habe ich verboten, sondern das Erheben der Stimme beim Weinen. Was ihr in mir seht, ist Ausdruck der Liebe und des Mitleids in meinem Herzen. Und wer kein Mitleid zeigt, dem wird keiner Mitleid entgegenbringen." So oder ähnlich sagte er.
Diese Aussage ist schlichtweg falsch. Frauen werden lediglich dazu erzogen, sich hinter dem Rücken der Männer zu verstecken, sich selbst und den eigenen Fähigkeiten nicht zu vertrauen. Wenn die die Einstellung dazu sich endlich ändert, sind auch Frauen in der Lage, sich sehr wohl zu verteidigen...nicht mit Gewalt vielleicht, aber ich denke, das sollte auch nicht die übliche Art der Verteidigung sein. Es gab durchweg in der Geschichte Frauen, die in der Lage waren, sich selbst und andere sehr wirksam zu verteidigen.
In Antwort auf: Früher war es so, wenn ein Muslim Schwierigkeiten hatte, waren alle anderen für ihn da!
Warum ist es heute nicht mehr so? Weil inzwischen jeder sich selbst der Nächste ist, und das nicht nur in der westlichen Welt. Niemand ist mehr gewillt, anderen Vertrauen entgegen zu bringen...es ist eben einfacher, andere zu beschuldigen, anstatt nachzudenken, wo die Ursachen eines Verhaltens liegen und ob man selbst vielleicht mit dazu beigetragen hat. LIEBE - das ist ein Fremdwort geworden. Was ist das eigentlich? Fast jeder, der dieses Wort gebraucht, hat im Hinterkopf eine Sache: Begierde. Liebe hat, meiner Meinung nach, nichts mit Begierde zu tun. Wenn wir lernen würden, dass Liebe, wie der Schmerz und die Trauer, ein Gefühl ist, dass uns Allah (s.w.t.) geschenkt hat, um in dieser Welt bestehen zu können, dann könnten wir auch wieder zusammen stehen, als Umma im Islam.
In Antwort auf: wenn man die Lage im Irak betrachtet, und man will daran etwas ändern, sollte der Muslim bei sich selbst anfangen. Deswegen verlange ich von jedem Muslim, dass er ehrlich zu sich selbst ist
Nur die Lage im Irak? Oder vielleicht die Lage der Muslime überhaupt? Du verlangst etwas, mit welchem Recht? "Sollte der Muslim"? Fängst du bei dir selbst an?
Ich denke, ich kann die Beweggründe schon verstehen, die dich zu diesem Posting geführt haben. Aber meiner Meinung nach setzt du viel zu oberflächlich an, die Ursache der Probleme unter den Muslime liegt in viel grundlegenderen Dingen, ich hab´s ja schon versucht, anzudeuten.
In der Hoffnung auf Antwort
Freundlichst
Tigresse
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. (Immanuel Kant)
hallo ich weiss nicht wie du festgestellt hast das ich es mir einfach mache! aber das was ich geschrieben habe wie z.B. "reines herz" oder "gute willen" sind für mich PERSÖNLICH die grundlagen um überhaupt zu beten oder sich mit allah (salla allaho aliho o salem) näher zu befassen!! aber wie gesagt es muss jeder selber wissen was ihn glücklich macht.Quran zu lesen und fünf mal am tag zu beten bringt nichts wenn man hinterhältig ist und es nicht mit liebe macht! und es gibt viel menschen auf dieser welt die das so machen und sich dabei noch gut vorkommen weil sie sagen können "ich bete" und jetzt den vollen respekt verlangen. aber wer betet mach es für sich und für sonst niemand andern! man könnte über dieses thema lange diskutieren aber ES MUSS JEDER WISSEN WAS FÜR IHN DAS BESTE IST!!!
1. versucht mal dieses wichtige thema ohne persönliche zwischen-debatten zu diskutieren. für mich deutet das auf wenig respekt dem thema gegenüber. 2. ich denke es müssen einige kleinigkeiten geklärt werden: - wir reden hier über den islam als religion, das bedeutet gleichzeitig über den Koran als gesetzgebende quelle (und natürlich die Sunna*), das bedeutet der ausgangspunkt ist dass man diese Religion akzeptiert wie sie ist, da keine änderungen des Fundaments erlaubt sind. im klartext heißt das, dass Aussagen wie "hauptsache man fühlt sich wohl dabei" und ähliches wie "auf ie guten absichten kommt es an" sind etwas fehl am platz. nicht dass sie nicht erwünscht sind, aber sie verfehlen einfach ihr ziel weil die These von vorne rein schon einiges vorweg nimmt. soclhe sachen passen eher in die kategotie "allgemeine Reli-lehre oder phylo". in dieser Diskussion geht es nicht um glaube und nicht glaube, das wurde bereits vorausgestzt, sonder eher um die Feinheiten, und beten, fasten, Armensteuer und natürlich das glaubensbekänntniss fallen sicherlich nicht in die umgebung der Feinheiten, denn diese sind säulen, und wie das wort es bereits deutlich zeigt, sind diese tätigkieten ein Muss. Damit meine ich nicht dass alle anfangen müssen zu beten und zu fasten, sondern dass wir bei dieser Diskussion von dem Stand ausgehen sollten. 3.ok, zur sache selbst hab ich ja noch nichts geschireben.. bei vielen ghet die Idee rum, man sei ja ein guter mensch, man hilft so gerne und macht auch gutes, hat selten gelogen und noch nie was gestohlen usw. .. das müsste doch eigentlich reichen .. sicherlich ist ein solcher mensch beliebt, aber aus islamische sicht nicht ganz, denn es fehlt noch dass er seine Schuld gott gegenüber leistet, nämlich zu beten und zu fasten, die Armensteuer zu zahlen, das glaubensbekänntniss zu sprechen und wenn er kann nach Mekka zu pilgern. Das tun all diese Dinge entbindet den menschen natürlich nicht von seine pflicht GUT zu sein, wie bereits beschrieben "reines herz" .. "guter wille" usw.. doch hierbei muss ich wiedersprechen Soullady, nicht diese Dinge sind die grundlagen um überhaupt zu beten, sondern anderes rum "Asslatu tenhe 3ale El Fe7scheii wel Monkar", das bedeutet in etwa "beten enternt den menschen von schlechten und abschäuliche taten" (wenn jemand ne bessere übersetzung hat bitte posten). das ist im grunde ein Einfaches prinzip, man betet jeden tag 5 mal, und dazwischen ist nicht sehr viel zeit um völlig ohne Gedanken an "allah, koran, mohammed (saw)" zu sein. das heißt es die whrschinlichkeit dass jemand zwischen 2 mal beten etwas abschäuliches tut ist halt etwas geringer als zwischen dem fastenmonat in diesem jahr und dem im nächsten. irgendwie hab ich den pfaden etwas verloren, aber das muss erstmal reichen. hab schon lange nichts mehr reingeschrieben hier, aber freut mich dass so viel passiert in desem thema. Cu
"Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt." by Albert Einstein
hallo admin!!! ich habe sehr viel respekt vor diesem thema sonst würde ich mich hier nicht so äussern!!! ich habe meine meinung hier rein geschrieben und du deine!!! wie gesagt über dieses thema könnte man ewig diskutieren den es ist ansichtssache! mfg soullady
ja das ist mir klar, doch die frage ist tatsächlich: worüber diskutieren wir? über den harten Kern dieser Religion? oder sind wir da schon drüber und nehmen die feinheiten ins visir? das was ich schrieb ist keine Meinung sondern eine Erörterung der Situation.. und wichtig wäre wirklich langsam mit diskussionspunkten anzufangen, denn Allgemein reden können wir alle, aber das führt zu nichts. das entnehme ich einfach den anderen sehr sehr vielen Diskussionen die ich gelesen habe (hier und anderswo).
mir ist auch mein PS. von heute morgen eingefallen. Im Islam ist es pflicht sich wissen zu beschaffen und sich im wissen anzustrengen, in jedem bereich und auch in der Reli selbst. einige Diskussionen hier zeigen klar und deutlich den Vorteil eines solchen erworbenen wissens. die einen schreiben allgemeine Sachen, sehr pauschal und nichts deutet auf eine tatsächliche auseinandersetzung mit dem thema hin, andere dagegen können einiges von dem was sie tippen mit beispielen aus der Geschichte unterstreichen, mit "hadithe" (aussagen des Propheteh saws) bekräftigen, und zitate aus dem heiligen Koran für ihre Gedankengänge nutzen. das trifft natürlich auch auf Alle Sachlichen Diskussionen zu..
*Sunna (hatte ich heute morgen nicht erklärt) : das ist der weg des propheten (saws), ist nach dem Koran das 2. nachschlagewerk für Gesetze bei den moslems, dabei stützt sie sich auf 3 Dinge: das was prophet gesagt hat, getan hat, und das was andere in seiner Zeit taten und er akzeptiert hat.
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