SALAM
Folgendes nicht all zu ernst nehmen!
Das Wunder der Weihnacht…
…wenn nun dieser Irrglauben sie wie eine Krücke stütz, willst Du derjenige sein, der Ihnen die Krücke entwendet? Ja, gewiss doch, denn Sie haben nie versucht ohne zu gehen.
Es duftet nach Zimt, während warmes Licht das Zimmer in eine besinnliche Atmosphäre wandelt. Ein bunt geschmückter Tannenbaum, Geschenke, die Kinderherzen parallel zur ruhig, entspannenden Musik schlagen lassen, ein Fest der Liebe----- wäre da nicht die Wahrheit!
Geht man von der Tatsache aus, dass alle Offenbarungsreligionen einen Ursprung haben, dann stellt sich mir nicht die Frage, ob ein Moslem an Feierlichkeiten, wie z.B. Weihnachten teilhaben kann, viel interessanter ist doch die Frage, ob ein Christ an Weihnachten, und zwar an ein Weihnachten, wie es hier und jetzt praktiziert wird, Anteil nehmen kann, ohne gegen seinen Glauben zu verstoßen.
Nicht die Geburt von Jesus (sas) wird am 25. Dezember gefeiert, im eigentlichen Sinne feiern all die Menschen, den römischen Sonnengott (Sol invictus), oder den indischen Lichtgott, oder sie feiern, ähnliche den ollen Ägyptern, den Isiskult, die Geburt des Horus. Der 25. Dezember ist der Tag der Sonnenwende (schon seltsam, dass damalige Menschen, wesentlich mehr Bezug zur Natur hatten, als es heutzutage der Fall ist) und er war in vielen Kulturen ein ganz spezieller Tag. Jesus (sas) wurde natürlich nicht am 25. Dezember geboren, die Bibel selbst nennt kein Datum (was wohl der Fall wäre, wenn man die Geburt eines Propheten hätte feiern sollen, im übrigen, trifft diese Tatsache, auf alle Propheten zu), jedoch geht in Lukas 2.8 klar hervor, dass der 25. Dezember unmöglich der Zeitpunkt seiner Geburt hätte sein können. Interessant ist, dass erst im 4. Jahrhundert die Kirche diesen Zeitpunkt gewählt hat, vorher gab es gar kein christliches Weihnachten. Jetzt beginnt der traurige Teil…
Es war allgemein unter den christlichen Gelehrten bekannt, dass Jesus (sas) unmöglich am 25. Dezember geboren wurde, auch bekannt war es, dass man die heidnischen Festtage nicht besiegen konnte, dafür waren die damaligen Christen zu gewalttätig und die Riten zu elementar. Also taten Sie das, was die tatsächliche Natur von Weihnachten ist, Sie logen, Sie erklärten den 25. Dezember als Geburtsjahr von Jesus (sas), damit Sie den heidnischen Glauben unterdrücken und schwächen. Dadurch, dass der 25. Dezember auf der ganzen Welt, ein besonderer Tag war und von nahezu allen Heiden gefeiert wurde, hat es die Kirche ohne große Mühe geschafft, diesen Tag, weltweit als Heilig entstehen zu lassen.
Wenn Weihnachten nichts mit Jesus (sas) zu tun hat, dann hat auch die gesamte visuelle Atmosphäre nichts mit dem Glauben zu tun. Der Weihnachtsbaum hieß in dem kanaanitischen Götzendienst „Aschera”. Das Vorwort einer älteren Bibelübersetzung erläutert dazu:
„Astoreth (Griech. Astarte) = eine weibliche Gottheit, welche von den semitischen Völkern als Mondgöttin oder Königin des Himmels (auch Liebesgöttin) verehrt wurde ... Aschera (Mehrzahl Ascherim, seltener Ascheroth) = ein zu Ehren der Astoreth in die Erde gepflanzter Baumstamm ohne Wurzeln aber mit stehen gelassenen Zweigen, welcher gewöhnlich neben den Altären des Baal aufgerichtet wurde. - Baal (Herr) = die höchste männliche Gottheit der semitischen Völker, der Sonnengott. (Elberfelder Übersetzung Brockhaus Verlag, Wuppertal 1980, S. VII).
Hier sollten Christen sich endlich bewusst machen, dass…
„Du sollst dir keine Aschera pflanzen, irgend ein Holz neben dem Altar JHWH, deines GOTTES, den du dir machen wirst” (5. Mose 16,21; vgl. Auch 2. Mose 34,14; 5. Mose 7,5; 12,13; Ri. 3,7; 6,25; 1. Kön. 14,15; 15,13; 16,33; 18,19; 2. Kön. 13,6; 17,16; 18,4; 23,4; 2. Chr. 19,3; 24,18; Jes. 17,8; 27,9; Micha 5,13 usw.).
… sie sogar in den Kirchen, gegen ein Verbot, was explizit in der Bibel steht, verstoßen. Nichts, was mit Weihnachten zu tun hat, ist konform mit den Ursprüngen des christlichen Glaubens, außer vielleicht…
… jede Offenbarungsreligion hat eine Botschaft, eine Botschaft, die es den Menschen erleichtern soll, miteinander auszukommen, während das Judentum die Religion der Befreiung ist, ist der Islam die Religion des Friedens, das Christentum, die Religion der Nächstenliebe! Die Botschaft ist Nächstenliebe, diese Botschaft auf einen Tag zu reduzieren, diesen Tag Kommerziell auszurichten im Bewusstsein, dass er auf eine Lüge basiert, die den eigenen Geboten widerspricht, stärkt nicht den Glauben, sie erreicht und genau hier findet sich die Ironie, dass der eigne Glaube geschwächt wird und Heiden (Atheisten), geboren werden.
Wem das alles ein wenig zu Hart ist, immerhin hat Weihnachten für viele etwas mystisches, der soll sich erneut den ersten Satz meines Beitrages durchlesen, den Rest überspringen und mit folgendem gefakten Zitat abschließen:
"Lasset Wahrheit walten, selbst wenn die Welt daran zerbricht" (so langsam, finde ich gefallen, an Wortspielereien)